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Berlin geteilte Stadt, vereinte Stadt



НазваниеBerlin geteilte Stadt, vereinte Stadt
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BERLIN

Geteilte Stadt, vereinte Stadt

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Berlin eine geteilte Stadt - durch den "Eisernen Vorhang" in zwei Teile geschnitten. Am berьhmten "Checkpoint Charlie" richteten Sowjets und Amerikaner ihre Waffen aufeinander, stets bereit, fьr das jeweilige Verstдndnis von Freiheit einen Weltenbrand zu entfachen. Der Bau der "Berliner Mauer" im Jahr 1961 trennte Ideologien; er trennte aber auch Familien, Nachbarn und Freunde. "Ich bin ein Berliner!", diese berьhmt gewordenen Worte des US-Prдsidenten John F. Kennedy demonstrierten das Mitgefьhl der westlichen Welt fьr Berlins Tragцdie, aber die verhдrteten Fronten im "Kalten Krieg" zwischen Ost und West machten aus Berlin eine Stadt mit zwei Gesichtern.

Der Westen

Der Westen eine Insel, die mit Subventionen und Sonderzulagen am Leben gehalten wurde und sich zu einer modernen Metropole entwickelte: Herausgeputzte Bezirke wie Charlottenburg oder Wilmersdorf, Touristenattraktionen wie der Kurfьrstendamm oder die Gedдchtniskirche, aber auch Erholungsgebiete rund um den Wannsee. In den traditionellen Arbeitervierteln wie Kreuzberg oder Neukцlln entstand eine lebendige alternative Szene. Die Hochburg der deutschen Avantgarde, in gesellschaftlicher aber auch in politischer und kьnstlerischer Hinsicht, war oft West-Berlin.

^ Der Osten

Im Osten wurde Berlin als Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik zum Vorzeigestьck des "ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden" aufpoliert: mit breiten PrachtstraЯen und architektonischen Glanzstьcken wie der "Stalin-Allee" und dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Ostberlin wurde aber auch zur Hauptstadt fьr die intellektuellen und kulturellen Krдfte der DDR, die oftmals ihre Ideale einer menschlichen Gesellschaft nicht vom real existierenden sozialistischen System vertreten sahen - Humus fьr die friedliche Revolution, welche die Teilung Deutschlands und Berlins beendete.

^ Der Fall der Mauer

Denn: Was niemand fьr mцglich gehalten hatte, wurde am 9. November 1989 Wirklichkeit. Die Mauer fiel. Und die Menschen aus Ost und West fielen sich in die Arme, es flossen Trдnen des Glьcks.

Mehr als ein Jahrzehnt ist seitdem vergangen. Berlin ist nun die Hauptstadt des vereinten Deutschland. Presslufthдmmer, Baufahrzeuge und Planierraupen bestimmten lange den Rhythmus der Stadt. In kьrzester Zeit haben Arbeiter aus aller Herren Lдnder ganze Stadtteile aus dem Boden gestampft, vor allem dort, wo die Teilung der Stadt am deutlichsten ihre Spuren hinterlassen hatte - zum Beispiel am Potsdamer Platz. Hier ragen inzwischen schlanke Wolkenkratzer aus Glas, Stahl und Beton in den Himmel.
Berlin - eine Stadt im Umbruch, die Menschen aus aller Welt anzieht.




DRESDEN

Stadt der Baustellen

In Dresden wurde und wird gebaut. Es gibt noch immer einige GroЯbaustellen, ganze Plдtze werden neu gestaltet. Seit 1990 wurden mehrere Milliarden Euro in die Umgestaltung des Stadtzentrums und die Rekonstruktion alter Gebдude investiert. Und Stьck fьr Stьck schдlt sich das neue Gesicht Dresdens heraus: Eine moderne Stadt mit historischen Glanzlichtern, wie etwa der berьhmten Semper-Oper. Der Blick auf die Stadt vom Ufer des Flusses Elbe aus lдsst wieder erahnen, was Dresden einmal war: die "Perle des Barock".

^ Zerstцrung und Aufbau

Im Zweiten Weltkrieg wurde kaum eine andere Stadt in Deutschland so stark zerstцrt wie das sдchsische Dresden. Bei den schweren Luftangriffen im Februar 1945 starben 35.000 Menschen, die Innenstadt samt ihrem Wahrzeichen, der barocken Frauenkirche, lag in Schutt und Asche. Nach dem Krieg war es vor allem wichtig, mit vollem Elan aufzubauen und schnell wieder genьgend Wohnraum zu schaffen. Angesichts dieser Anforderungen musste die Restaurierung historischer Bauten erst einmal zurьckgestellt werden, wird aber in neuerer Zeit nach und nach in Angriff genommen: Die sдchsische Hauptstadt mit ihren 470.000 Einwohnern putzt sich heraus. Die Frauenkirche, fast 50 Jahre als Schutthaufen ein Mahnmal gegen den Krieg, wird rekonstruiert. Auch die von den Nazis zerstцrte jьdische Synagoge entsteht neu fьr die noch verbliebenen 250 jьdischen Gemeindemitglieder - vor dem Krieg waren es 5000.

^ Neue, alte Universitдt

Die Universitдt ist ebenfalls vom Baufieber erfasst worden. Das Campus-Gelдnde im Sьden der Stadt mit seinen alten Back- und Sandsteinhдusern und den Grьnflдchen dazwischen wurde zu eng. Ein modernes Hцrsaalgebдude aus Beton und Stahl ist entstanden, innen mit Graffitis ausgestaltet.

^ Kulturmagnet - damals und heute

Dresden war immer schon Anziehungspunkt fьr Kulturschaffende und Intellektuelle. Kьnstler der Romantik, wie der Maler Caspar David Friedrich oder der Komponist Carl Maria von Weber, lebten und arbeiteten hier. Oskar Kokoschka, einer der Hauptvertreter des Expressionismus, lehrte an der Kunstakademie. Die Ausdruckstдnzerin Gret Palucca grьndete in den 20er-Jahren ihre bekannte Schule und machte Dresden zu einem Zentrum des modernen Tanzes. Studierende, die sich fьr Kunst und Musik interessieren, kommen auch heute in Dresden auf ihre Kosten. Das Angebot ist vielfдltig und reicht von Musikfestspielen bis zum Open-Air-Kinofestival. Und einmal im Jahr groovt die ganze Stadt: Das Dixieland-Festival bringt Dresden voll in Stimmung.-





^ Kцln

Karneval, Kirchen und Kultur

"Kцlle Alaaf!" Wenn dieser Jubelruf im Vorfrьhling durch die Stadt Kцln hallt, dann ist die "fьnfte Jahreszeit" angebrochen, der Karneval. Die Narren ьbernehmen das Zepter in der Stadt, in verrьckten Kostьmen tummeln sie sich auf den StraЯen, in den Kneipen und auch im Supermarkt. Musikgruppen trommeln, pfeifen und trompeten die eingдngigen Karnevalslieder, und alle singen und tanzen mit. Fьnf Tage und Nдchte lang ist ganz Kцln auЯer Rand und Band, und da gibt es nur eines: Rein ins Getьmmel und mitgemacht, denn am "Aschermittwoch" ist alles vorbei.

Obwohl: Es ist ja nicht so, dass die Kцlner auЯerhalb der "tollen Tage" nicht frцhlich sind. In kaum einer anderen deutschen Stadt stцЯt man auf so viel Lebensfreude und Geselligkeit. In zahlreichen Kneipen und Brauhдusern, in denen das typische Bier, das "Kцlsch", ausgeschenkt wird, sitzt niemand lange alleine am Tisch oder an der Theke.

^ Immer den Dom im Blick

Aber die Stadt hat nicht nur "Kцlschkultur" zu bieten. Kцln, mit rund einer Million Einwohner die viertgrцЯte Stadt Deutschlands, ist zugleich die дlteste deutsche GroЯstadt. Vor 2000 Jahren grьndeten die Rцmer hier, am Ufer des Flusses Rhein, die "Colonia"; ihren Spuren begegnet man auch heute noch auf Schritt und Tritt. Der Rhein wurde im Lauf der Zeit als Verkehrs- und Transportweg von den Alpen bis zur Nordsee immer wichtiger. So wuchs die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum heran. Zwцlf groЯe romanische Kirchen und drei festungsдhnliche Stadttore zeugen auch heute noch von der Bedeutung Kцlns in dieser Epoche.

Das Wahrzeichen Kцlns jedoch ist der riesige Dom, eines der berьhmtesten Bauwerke Deutschlands, das unzдhlige Touristen aus aller Welt anlockt. Die Bauzeit des Domes erstreckte sich ьber mehrere Jahrhunderte: Der gewaltige gotische Monumentalbau wurde erst im 19. Jahrhundert fertig gestellt. Mit seinen 157 Meter hohen Tьrmen ьberragt er die Stadt und prдgt auf blendende Weise das Panorama von Kцln.

^ Schnell wieder aufgebaut

Die einzelnen Baudenkmдler sowie die malerische Altstadt sьdlich des Doms mit ihren schmalen Giebelhдusern und engen Gassen lassen erahnen, wie Kцln vor dem Zweiten Weltkrieg, in dem 90 Prozent der Innenstadt zerstцrt worden ist, ausgesehen haben mag. Heute jedoch wird das Stadtbild bestimmt vom schnellen, zweckmдЯigen Wiederaufbau der Nachkriegszeit.

Moderne Kunst

Was das kulturelle Leben der Stadt betrifft, hat Kцln nicht nur Geschichtliches zu bieten - die Stadt gilt als Metropole zeitgenцssischer Kunst, wofьr zahllose Galerien, das Museum Ludwig, die renommierte Kunstmesse, "Art Cologne", und natьrlich auch die lebendige Kьnstlerszene stehen.

Moderne Medien

Darьber hinaus hat Kцln eine groЯe Bedeutung als Medienstadt: Zehn Radio- und TV-Stationen, unter anderem der Westdeutsche Rundfunk (WDR), RTL sowie rund 400 Produktionsfirmen haben hier ihren Sitz. Schon jetzt ist die Stadt der wichtigste Fernsehstandort in Deutschland, und es wird weiter investiert und expandiert, etwa in dem im letzten Jahrzehnt entstandenen "Media-Park".-





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